Kūshankū Sensei

Meister Kūshankū war ein Kampfkunstexperte, der als Gesandter des chinesischen Imperator Ming nach Okinawa gelangte.

Er gelang 1756 auf die Insel und blieb bis 1762. Unter den wenigen historischen Dokumenten, welche seinen Aufenthalt dokumentieren ist "Ōshima Hikki" (die Annekdoten von Ōshima) aus dem Jahre 1762, worin steht; "...vor einigen Jahren kam ein Experte der Kampftechniken aus China mit seinen Schülern an. Er hiess Kō-shan-kin (auf Okinawa Kūshankū ausgesprochen). Er war eine kleine, schlanke Person, die sich jedoch mit der Leichtigkeit grosser und starker Personen verteidigen konnte.
Wenn er eine Hand benutzte, hielt er die andere an seine Brust und machte mit den Beinen einen Befreiungskick oder stellte ein Bein. [...]
"

Es ist fast unmöglich eine exakte Biografie zu erstellen, es ist jedoch bekannt, dass Meister Kūshankū eine entscheidende Rolle bei der Einführung der Techniken, welche die spätere Entwicklung des Karate charakterisierten, auf Okinawa spielte.
Die Tradition besagt, dass, in den Jahren seines Aufenthaltes auf Okinawa, der Meister des "Tōde" Sakugawa Kanga, von welchem, wie man sagt, die Kata Kūshankū stammt (später Kankū-Dai und Kankū-Shō), ebendiese Kata zu Ehren seines grossen Meisters entwickelte.

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